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Letzter Teil der Mini-Serie zu Ostern. Mit einem Rezept für die Labskaus-Luxusvariante.

Da geht er hin, der März – Schluss mit Luxus bzw. mit dem Monatsmotto „Luxus im Alltag“. Dafür: Hallo, ihr vielen Inspirationen! – für den Rest des Jahres um zu sehen, wie man sich den Alltag schöner machen kann. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Frühstück im Bett? Oder einer heißen Badewanne mit Zeitschrift – mitten am Tag? Kleine Inseln im hektischen Alltag, wenn alles mal viel wird. Das nehme ich mir vor für den Rest des Jahres: Kleine Inseln. Jeden Tag eine.
Eine lange Verschnaufpausen in Form eines dreiwöchigen Urlaubs ist zwar schön, aber geht ja meist nur einmal im Jahr – wenn überhaupt. Und der Job/Chef/Budget es zulässt. Viel wichtiger sind doch aber die kleinen Dinge im Alltag: anstatt durch die Todo-Liste zu hetzen, in drei Projekten gleichzeitig zu stecken, bis zur letzten Minute unter Volldampf zu stehen um dann mit dem gleichen Tempo Zuhause weiterzumachen weil das Rad weiterlaufen muss – das kann’s nicht sein.

Schluss mit schlechtem Gewissen – das bringt doch nichts. Im Gegenteil: Auszeiten ganz bewusst genießen. Weil wir es verdienen.

Auch ein Luxus: nur noch gutes Zeug essen. Und damit meine ich nicht Chia Bowl & Co., sondern leckeres Zeug, das gut für mich ist, das mir guttut. Schokolade eingeschlossen. Aber auch Kaviar. Denn, jetzt mal ganz im Ernst: so ein kleines Upgrade im Alltag – auch beim Essen – ist einfach großartig.
Seitdem wir Kinder haben, gehen wir zwar immer noch gerne essen, am liebsten aber alleine – ohne Kinder. Nicht, weil es uns zu anstrengend ist. Weil wir einfach gerne in Restaurants gehe, die fancy Kram servieren, den ich Zuhause nicht kochen würde. Oder nur sehr, sehr selten. Oder weil Lebensmittel wie Kaviar, Hummer & Co. nicht auf meiner täglichen Einkaufsliste stehen.
Umso dankbarer bin ich, dass ich für Craft & Caviar diese Blinis oder Eggs Benedict entwickeln und wirklich sehr leckeren Kaviar essen durfte um euch zu zeigen: Kaviar braucht keinen Champagner. Und man muss den auch nicht pur löffeln. Viel besser schmeckt er nämlich als Topping auf normalen, kostengünstigen Lebensmitteln wie Eiern, Pfannkuchen oder Labskaus. Apropos: Mit diesem Vorurteil muss ich mal aufräumen: Labskaus mag nicht sehr appetitlich aussehen, für die meisten Hamburger ist er aber eine leckere Kindheitserinnerung. Und besteht eigentlich aus feinstem Fleisch, Kartoffeln und einem Schuss Gurken oder Rote-Bete-Wasser. Mehr kommt da nicht rein. Lasst euch nix erzählen. Und ein Luxus Upgrade bekommt er mit dem Black Confetti. Muss ich ja gar nicht lang schnacken, probiert es einfach aus. Versprochen: es wird lecker!

Das Rezept für das Labskaus mit Deluxe-Upgrade findet ihr unten.

Dieser Fisch hat Eier. Aber woher kommt eigentlich Kaviar?

Zu aller Erst: Kaviar ist ein Naturprodukt. Die Fischrogen vom sibirischen Stör, woher der Black Confetti kommt, zählt zu den hochwertigsten der Welt. Er schmeckt leicht sahnig und nussig und wunderbar nach Meer. Die Konsistenz ist ähnlich wie aufgequollene Chiasamen, dabei ist der Kaviar eher leicht körnig und knackig. Kurzum: es hat nichts mit dem Fischrogen zu tun, den ihr von jedem besseren Sushi Lieferdienst kennt.

Der sibirische Stör kommt ursprünglich aus den Flüssen Sibiriens, inkl. Teilen Chinas, der Mongolei sowie Zuflüssen des Baikalsees. Nach der Umstellung auf eine regionale Stör-Zucht in Deutschland wohnt er jetzt in der Region der Elb-nahen Schwarzen Elster mit naturbelassenen Waldlandschaft. Hier wird seit vielen Jahren der Sibirische Stör nach höchsten Qualitätsstandards mit kristallklarem, wohltemperiertem Grundwasser in Handarbeit gezüchtet – nachhaltig und umweltfreundlich.

Und wer steckt hinter Black Confetti?

Hinter dem Ganzen Projekt steckt Michael von Craft and Caviar – ebenso Gründer des Benedict Club. In St. Petersburg hat er überraschend seine kleine Luxusliebe entdeckt: einen fantastischen Kaviar mit ganz besonderem Geschmack. Seit seinem Aha-Erlebnis holt Michael den Kaviar nun nach Deutschland und betreibt inzwischen einen Online Shop.

 

Das Rezept für Labskaus Deluxe, ca. 4-5 Portionen (oder ganz viele Löffel):
1 Dose Corned Beef
4-5 Kartoffeln
1 Schuss Gurken- oder Rote-Bete-Wasser
je 1 kleinen Löffel Kaviar, z.Bsp. Black Confetti
Sprossen

Die Kartoffeln schälen, waschen und in einem kleinen Topf mit ausreichend Wasser gar kochen. Wasser abgießen. Das Corned Beef dazugeben, mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln zerstampfen, dabei das Corned Beef unterheben, bis ein homogener Brei entsanden ist. Zum Schluss das Gurken- oder Rote-Bete-Wasser unterheben. Mit zwei Esslöffeln eine nicht zu große Nocke formen und auf einem Löffel platzieren. Darauf einen Teelöffel Kaviar geben und mit Sprossen dekorieren.

Wer nicht löffeln möchte, kann auch auf Tellern servieren (z.Bsp. mit Rote Bete, Gurken oder einem Spiegelei und einem Klacks Kaviar obendrauf).

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Craft and Caviar entstanden.

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