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Schwarzes Confetti: Eine neue Mini-Serie zum Osterfest. Falls es ein bisschen mehr sein darf.

Ich habe es euch versprochen: in diesem Monat knallt es hier vor lauter Luxus. Eigentlich ist das ja mein Standard Frühstück: Von wegen Porridge und Smoothie Bowl. Hier gibt’s morgens Eggs Benedict mit bestem, russischen, schwarzen Kaviar. Dazu ne Flasche Schampus, dann läuft der Tag. #nicht

Manchmal, da darf es eben etwas mehr sein als gekochte Haferflocken oder pürierte Früchte. Denn Luxus – und darum geht es ja hier in diesem Monat – ist eben manchmal auch besonders lecker zu essen. Sich mal richtig was zu gönnen. Von mir aus auch ’ne Flasche Champagner. Weil ich aber mehr fürs Essen bin, kommt hier Kaviar auf den Tisch. Ich finde ja, man muss die Feste feiern wie sie fallen. Und manchmal auf die Pauke hauen. Mit manchen Lebensmitteln ist es so wie mit gutem Geschirr/Besteck/Kristallgläsern: wenn man die nicht in den Alltag einbaut, dann verstauben sie im Schrank. Wenn man es sich dann doch aber mal schöner machen kann/will als sonst, warum also nicht mal das Zeug rausholen? Der Rest darf ja trotzdem von Ikea kommen.

Für alle, die jetzt denken – die hat sie nicht mehr alle: Manchmal muss es eben Confetti sein. Am besten in schwarz und essbar.

Was ich euch sagen will: Luxus im Alltag heißt doch, mal etwas Besonders tun. Oder essen. An dieser Stelle möchte ich mit dem Vorurteil aufräumen, dass Kaviar nur mit Champagner kombiniert werden muss. Bier schmeckt viel besser dazu, habe ich mir sagen lassen. Der Kaviar an sich hat nämlich auch noch andere Kumpel, mit denen er sich viel besser verträgt. Wie wäre es also mal mit bodenständigen Zutaten, wie Eiern, Pfannkuchen oder sonstiger Hausmannskost? Eben.
Deswegen stelle ich euch bis Ostern ein paar Rezepte vor, mit denen ihr ein bisschen Leben in die Bude bringt. Um Gottes Willen, kommt aber bitte nicht auf die Idee und serviert diese Rezepte eurer Familie zum Osterbrunch! So ist das nicht gemeint, denn mit knapp 89 Euro pro Döschen (für ca. 2-4 Leute) könnte euer Osterbrunch etwas teurer ausfallen. Vielmehr ist damit gemeint, dass ihr es euch zu zweit gut gehen lasst. Gastfreundschaft in Ehren, aber jede Wette, dass sich eure Familie und Freunde auch über die Grundrezepte ohne Kaviar freuen.

Passt besonders gut: Black Confetti mit Eggs Benedict.

Nun aber mal Butter bei die Fische – was gibt es denn genau? Das erste Rezept, dass ich euch vorstelle, sind Eggs Benedict. Dafür braucht ihr gar nicht viele Zutaten: pro Person 1 kleines Brötchen (ich hatte noch Scones von der Tea Time übrig, das passt super), 1 Ei, etwas Grünzeug und Avocado. Dazu ein bisschen selbstgemachte Fake Cheese Sauce (aus dem Buch Kiss the Cook von Laura’s Deli) – on top 1 voller Löffel Black Confetti und fertig ist ein perfektes Frühstück. Oder Mittagessen. Oder Abendessen. Wann auch immer – es wird lecker. So lecker, dass ihr euch alle 10 Finger danach lecken und mir zustimmen werdet, dass dieser Luxus jeden Cent wert ist. Die Rezepte für die schnelle Cashew Cheese Sauce“ und die Anleitung für Eggs Benedict findet ihr am Schluss. Solltet ihr den Kaviar bestellen, gibt es sogar noch ein Gratis-Rezeptbuch mit 24 sehr leckeren Gerichten dazu.

Dieser Fisch hat Eier. Aber woher kommt eigentlich Kaviar?

Zu aller Erst: Kaviar ist ein Naturprodukt. Die Fischrogen vom sibirischen Stör, woher der Black Confetti kommt, zählt zu den hochwertigsten der Welt. Er schmeckt leicht sahnig und nussig und wunderbar nach Meer. Die Konsistenz ist ähnlich wie aufgequollene Chiasamen, dabei ist der Kaviar eher leicht körnig und knackig. Kurzum: es hat nichts mit dem Fischrogen zu tun, den ihr von jedem besseren Sushi Lieferdienst kennt.

Der sibirische Stör kommt ursprünglich aus den Flüssen Sibiriens, inkl. Teilen Chinas, der Mongolei sowie Zuflüssen des Baikalsees. Nach der Umstellung auf eine regionale Stör-Zucht in Deutschland wohnt er jetzt in der Region der Elb-nahen Schwarzen Elster mit naturbelassenen Waldlandschaft. Hier wird seit vielen Jahren der Sibirische Stör nach höchsten Qualitätsstandards mit kristallklarem, wohltemperiertem Grundwasser in Handarbeit gezüchtet – nachhaltig und umweltfreundlich.

Und wer steckt hinter Black Confetti?

Hinter dem Ganzen Projekt steckt Michael von Craft and Caviar – ebenso Gründer des Benedict Club. In St. Petersburg hat er überraschend seine kleine Luxusliebe entdeckt: einen fantastischen Kaviar mit ganz besonderem Geschmack. Seit seinem Aha-Erlebnis holt Michael den Amur Kaviar nun nach Deutschland und betreibt inzwischen einen Online Shop.
Den nächsten Termin für seinen Frühstücks Club gibt es übrigens auch schon: den 24. März solltet ihr euch dick im Kalender eintragen – auf der Facebook Seite erfahrt ihr mehr. Den Kaviar wird es dort zwar nicht geben, dafür aber sehr leckere Eggs Benedict. Die Michael mit seiner Familie natürlich jeden Morgen zum Frühstück verdrückt. Inklusive ’ner Pulle Schampus).

Für 1 Egg Benedict benötigt ihr:
1/2 Mini-Brötchen (Brioche, im Zweifel geht aber auch Toast)
ein paar Blätter Babyspinat, gewaschen
1/4 Avocado, in Scheiben geschnitten
1 Ei, pochiert
1 Schuss Essig
1 EL Cashew Cheese Sauce
1 EL Black Confetti Caviar, z.Bsp. von Craft & Caviar
Salz & Pfeffer

Für die Sauce:
130g Cashewkerne
50g Parmesan
1/2 rote Chilischote, entkernt und grob zerkleinert
Saft von 1/2 Zitrone
1/4 TL Chiliflocken
1/2 TL Paprikapulver
1 TL Salz

Die Cashewkerne mit kochendem Wasser übergießen und 30-60 Minuten einweichen, abgießen. Mit allen weiteren Zutaten sowie 125ml Wasser in den Mixer geben und ca. 2 Minuten auf hoher Stufe mixen, bis eine cremige Sauce entstanden ist. Falls nötig, noch etwas heißes Wasser untermischen. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Anleitung Eggs Benedict:
Zu allererst die Sauce zubereiten (den Rest für weitere Gerichte, Salate, Pasta, etc. verwenden). Das Brötchen kurz toasten, mit etwas Sauce bestreichen. Dann den Spinat und die Avocado drauflegen.
Einen Topf 2/3 mit Wasser füllen, einen Schuss Essig hineingeben, zum Kochen bringen. Die Temperatur herunterziehen bis es nur noch leicht sprudelt. Entweder das Ei in eine Tasse geben und dann vorsichtig aber zügig ins Wasser gleiten lassen oder eine Tasse innen mit Öl einreiben, mit Klarsichtfolie auskleiden, wieder mit etwas Öl einreiben und das Ei ohne Schale hinein geben. Die Enden der Klarsichtfolie miteinander verdrehen, sodass ein Beutel entsteht und diesen für ca. 4 Minuten in den Topf halten. Herausnehmen, das Ei vorsichtig aus der Folie befreien und auf das Brötchen geben. Sauce drauf, Kaviar drauf – sofort servieren. Wer mag: salzen & pfeffern.
Beim Anschneiden läuft das Eigelb dann cremig heraus.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Craft and Caviar entstanden.

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