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Ein Rezept-Tipp zum Wochenende: Pulled Lachs mit Schoko-Senf.

Ok, für alle, die bei der Überschrift denken: What? Hat die sie noch alle? Lachs mit Schokolade? kann ich beruhigen: das schmeckt unwahrscheinlich lecker. So lecker, dass wir ihn in der letzten Woche gleich dreimal hintereinander gegessen haben – in drei verschiedenen Varianten.

Wenn es ein Cost-per-Eat-Verhältnis geben würde, wäre das hier ein extrem zeitgünstige Nummer. 1x kochen, 3x essen.

Aus der Mode gibt es einen wunderbaren Trick um sich selber zu betüddeln, wenn es darum geht ein viel zu teures Kleidungsstück/Accessoire zu kaufen. Nennt sich CPW, also Cost per Wear: je öfter man das Teil trägt, desto günstiger wird es im Verhältnis. Trägt man ein günstiges Teil nur einmal, ist es also unter Umständen teurer als wenn man ein Teures 100 Mal tragen würde.
So ähnlich ist das hier mit diesem Lachs. Den kann man zwar nicht tragen, also nicht am Leib, aber wenn man sich mal das Cost per Eat-Verhältnis anschaut, dann macht dieser Pulled Lachs einen verdammt guten Schnitt: 1x zubereiten, 3x essen. Hammer.

Wir haben am letzten Freitag 1kg Lachs in in den Ofen geschoben und zu zweit sind wir davon sehr satt geworden. Und hatten eine ganze Menge über. So viel, dass ich am nächsten Tag Sandwiches mit Salat, Gurke, noch mehr Schokosenf, Lachs und Kakaonibs gemacht habe. Und am Montag drauf einen Spinatsalat aus dem neuen Buch von Lauras Deli damit gepimpt habe, das ich euch hier vorgestellt habe. Heißt im Schnitt: 10 Minuten Zeitinvest pro Essen, denn der Lachs braucht gerade einmal 20 Minuten im Ofen. Ich finde, das kann sich sehen lassen. Findet ihr nicht?

Und keine Angst: der Lachs schmeckt nicht nach Schokolade, sondern süßlich-herzhaft, ein bisschen wie BBQ und durch den Kakao im Senf wunderbar herb. Ihr mögt keinen Fisch? Dann klappt das auch mit Hühnchen, nur die Garzeit verlängert sich um das Doppelte. Dafür könnt ihr dann aber bestimmt auch doppelt so viel davon essen. Nur für den Fall, dass ihr jetzt das Coat-per-Eat-Verhältnis ausrechnen wollt… In diesem Sinne: Habt ein schönes Wochenende mit ganz viel Zeit!

Für den Pulled Lachs:
1kg Lachsseite, mit Haut
2 TL Schokoladensenf, via Chocoversum (die haben zwar noch keine Onlineshop, wenn ihr aber lieb eine Mail hinschickt, dann schicken sie euch den Schokosenf bestimmt zu)
2 TL Honig
3 EL Sojasoße
3 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Lachs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, etwas Olivenöl auf das Backpapier geben, den Lachs mit der Hautseite nach unten darauflegen und einpacken und im Ofen für 10 Minuten backen. In der Zwischenzeit alle übrigen Zutaten miteinander vermischen, nach 10 Minuten das Papier vom Lachs öffnen und die Marinade dick auf dem Lachs verteilen. Den Lachs offen weitere 10-15 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und sofort mit zwei Gabeln zerzupfen. Dazu passen Rosmarinkartoffeln und Gurkensalat.


Für ein Sandwich:
1 Scheibe gutes Landbrot
1 EL Pulled Lachs
etwas Schokoladensenf, via Chocoversum
3 Scheiben Gurke
2 Salatblätter
etwas Dill
etwas Kakao Nibs, via Chocoversum
Salz, Pfeffer

Das Brot toasten. Den Lachs erwärmen. Brot in der Mitte durchschneiden, jeweils mit etwas Schokoladensenf bestreichen, mit dem Salat, der Gurke und dem Dill belegen, dann auf eine Seite den Lachs geben, salzen, pfeffern und – wer mag – mit Kakao Nibs versehen. Zusammenklappen und genießen.

 

Dieser Artikel ist eine bezahlte Kooperation mit dem Chocoversum. Der Schokosenf wurde mir vom Chocoversum gestellt, Idee & Rezept kommt von mir.

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