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Gesund. Und Mutter. Oder: Wie es dazu kam, daß ich vor lauter Essen nicht zum Essen kam.

Ich lasse die Hosen runter. Und zeige euch mal wie das wirklich so ist, bei uns Foodbloggern. Vor lauter Essen kommen wir nämlich meistens zu einer Sache nicht: zum Essen. Was mich am Ende dann aber doch vor dem Hungertod bewahrt hat und ich dabei auch noch mein neues Lieblingsessen entdeckt habe – das erzähle ich euch heute.

Eine Sache vorweg: Ich hasse Fertigessen.

Anfang dieses Jahres habe ich euch hier von den vielen schönen und neuen Projekten erzählt, die ich für 2017 vorhabe (kleiner Check… bis auf den Punkt „ab sofort gibt es jeden Sonntag Kuchen“ hat sich alles so umgesetzt wie ich es geplant hatte. Natürlich ist noch ganz viel Spannendes hinzugekommen, dazu aber mehr in den nächsten Wochen. Ich bin dran.

Unter anderem habe ich euch davon erzählt, das ich für Susi von Gesund & Mutter den Blog schreiben werde. (Kurze Erinnerung: Gesund & Mutter, das ist Fertig-Essen für das Wochenbett. Wer keine Lust/Zeit/Begabung zum selber kochen hat, der kann sich leckere Gläser mit Essen liefern lassen.)

Wie das Leben so spielt – Susi hat erst Baby Nr. 3, also Nr. 4 bekommen (Nr. 3 ist ja Gesund & Mutter) und gleichzeitig die Weichen strategisch neu gestellt. Ja, 3 Kinder sind eben nicht nebenbei zu wuppen. Aber auch dazu in den nächsten Wochen mehr.

Lange Rede – gar kein Sinn: was ich euch eigentlich erzählen will.

Für Susi habe ich jetzt eine tolle Serie entwickelt und umgesetzt: ihr erfahrt nämlich nicht nur wie ihr die bestehenden G & M Gerichte, deren Auswahl übrigens deutlich aufgestockt wurde, zubereiten könnt. Ganz bald erfahrt ihr auch, was ihr noch alles aus den Gerichten zubereiten könnt. Das bedeutete für mich: Rezepte überlegen, easy und einfach nachzumachen, zwischen Babykotze und Kinderkacke. Kochen im Akkord, fotografieren was das Zeug hält – und essen. Inklusive zweier kritischer Testesser.
Kurze Erinnerung: ich hasse Fertigessen. Mein letztes Fertigessen war eine Dose Ravioli nach einer sehr langen durchzechten Nacht. Ok, das ist – ohgoddogodd – 10 Jahr her und Ravioli ist jetzt vielleicht auch kein Vergleich. Aber Fertigessen verbinde ich nun einmal mit Dosenravioli und dem Geruch von Babykotze (von der ich inzwischen weiß, dass sie ganz anders riecht).

Gleichzeitig zum Akkordkochen haben wir übrigens mit der Kita-Eingewöhnung gestartet. Was hieß: So viel Zeit wie möglich in der Kita verbringen, zum Appetit holen. Gegessen wurde allerdings Zuhause. Das echte Leben, eben. Keine Zeit zum Kochen. Für mich Stress pur. Also habe ich es mir einfach gemacht, mir gedacht: „steht gesund drauf, Mutter bin ich auch – Fertigessen ist das neue schwarz“. Und so gab es neben dem Akkordkochen und Fotografieren was das Zeug hält eben jeden Tag ein neues Gericht aus der „G & M“-Reihe.

Ich war erstaunt. Es war wirklich lecker. Zugegeben, mit der Tofu-Bolo musste ich mich erst anfreunden und auch von Cous Cous bin ich kein Freund. Und die Mädels mögen einfach keine Pilze. Dafür ich umso mehr.

Aber: ich, und auch die zwei Testesser, fanden die Gerichte ausnahmslos lecker. Unser aller Highlight: Putencurry. Nicht nur, weil es so fix zubereitet ist, mit ein bisschen Minz-Reis dazu werden sogar 3 Personen wirklich satt. Die genaue Zubereitung habe ich euch unten einmal aufgeschrieben – mehr Rezepte erfahrt ihr dann ganz bald auf der Seite hier.

Wenn wir jetzt etwas im Haus haben, dann ist es definitiv das Putencurry. Nur für den Fall, dass wir es vor lauter anderer Dinge mal wieder nicht zum Selberkochen schaffen, Nudeln aber auch keine Alternative sind. Oder weil wir einfach Bock drauf haben. Statt Dosenravioli.

Und – was geht bei euch so?

 

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