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Weil wir gerade so verrückt sind nach Granola – hier sind drei Lieblings-Rezepte, die auch oder besonders Kinder mögen.

Wir können gerade nicht ohne und knabbern es eigentlich die ganze Zeit: zum Frühstück, als Snack zwischendurch, an heißen Tagen mit Joghurt oder, in herzhaft, auf allem anderen: Granola. Wir entdecken gerade die abenteuerlichsten Varianten: mit Curry, Kurkuma, Hanfsamen, Olivenöl und einer Menge Sirup, Erdnussbutter… und drei davon sind so besonders gut, daß ich euch die nichts vorenthalten wollte. Zumal: alle sind so wunderbar unterschiedlich, daß einem das Körnerfuttern nicht langweilig wird. Die herzhafte Variante habe ich euch ja hier schon vorgestellt und ich bin ganz gerührt, daß dieses Granola es sogar auf ein Hochzeitsbuffet geschafft hat. Für alle Süßmäuler habe ich unsere drei aktuellen Highlights, alle kindgerecht, herausgesucht.

3x Granola bitte. Für’s Frühstück oder zum so wegfuttern.

Die erste Variante kommt aus dem Buch „Smoothie & Co“ von Green Kitchen Stories und ist ein sehr gesundes Granola, daß ohne viel zusätzliche Süße auskommt. Neben dem leckeren Granola gibt es wahnsinnig viele, sehr leckere Smoothies und Säfte, die es hier rauf und runter gibt. Mein Favorit: Der Gute Nacht Smoothie… nur für den Fall, daß ihr mal etwas wirklich Tolles verschenken wollt.

Für 1 große Vorratsglas Kokos-Buchweizen-Granola:
150g Cashweskerne, Mandeln, Kürbis- und Sonnenblumenkerne
400g Haferflocken, kernig
100g Buchweizen
80g Buchweizenmehl
1 TL gemahlener Zimt
1/ TL gemahlener Ingwer
1/2 TL Meersalz
125g Kokosöl
5 EL Ahornsirup (ich habe Honig verwendet)
1 TL Vanilleextrakt
125ml Wasser
50g Kokoschips

Den Backofen auf 200g vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die trockenen Zutaten (außer den Chips) in einer großen Schüssel gründlich vermischen und beiseite stellen. Das Kokosöl mit dem Sirup und der Vanille auf niedriger Stufe in einem Topf zerlassen. Das Wasser unter das Öl rühren, über die trockenen Zutaten gießen und dann Dalle gründlich miteinander vermengen.
Die Masse einer einer Schicht auf ein Backblech streiche und 20-30 Minuten im Backofen goldbraun backen, dabei hin und wieder rühren.
Einige Minuten vor Ende der Backzeit die Kokoschkas über dem Müsli verteilen und mitmachen, sie verbrennen leicht.

 

Die zweite Variante hat es in sich. Das ist keine leichte Kost aber ziemlich gut, verdammt gut, ach einfach saugeil. Es ist voll mit Öl und beim Reingießen des Sirups seht ihr am besten gar nicht hin. Aber wenn das Müsli frischgebacken aus dem Ofen kommt und das ganze Haus bzw. die ganze Wohnung nach diesem süßlich-nussigem Granola riecht… herrje – dann ist es eigentlich auch egal wieviel Sirup in die Ding steckt. Entdeckt vor Jahren in der Sweet Paul, jetzt endlich mal nachgebacken und – es ist ein kleines Träumchen. Auch was, ein großes. Hier das Rezept:

Für ein großes Vorratsglas Olivenöl-Müsli:
225g Haferflocken, kernig
85g Kürbiskerne
30g Leinsamen
230g Ahornsirup
120ml Olivenöl, mild
3/4 TL Meersalz
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
180 Cashewskerne, Mandeln, Kürbiskerne und/oder Sonnenblumenkerne
50g getrocknete Kirschen, gehackt
5 getrocknete Datteln, gehackt

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und leicht ölen. Alle Zutaten bis auf die Früchte in einer Schüsselvermengen. Die Mischung auf dem Backblech verteilen und ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, durchmischen und weitere 20 Minuten backen, die Mischung weitere 20 Minuten auskühlen lassen, dann in einer großen Schüssel vollständig auskühlen lassen. Pekanüsse, Kirschen und Datteln zugeben.

 

Die dritte Variante ist auch nicht ohne, aber auch sehr lecker: Erdnußbutter Granola mit Kakao Nibs und Schokolade. Kleine Info: Den braunen Zucker, der im Rezept angegeben ist, habe ich gestrichen und ich finde nicht, daß das Granola nicht süß genug ist. Im Gegenteil, schön herb mit einem Hauch Erdnuss… oh my… als Tipp von einer Freundin gefunden bei The Bon Gourmet. Word.

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